Goldwaschen

Die Goldwäscherei

Goldwaschen am Wasserfall

Wer wollte nicht auch bei einem Abenteuer wie der Goldwäscherei mit dabei sein. Einen Goldrausch wird es in der Rheinebene und an Schwarzwaldbächen nicht mehr geben, aber Gold kann man an bestimmten Stellen immer noch finden. Wer seinen ersten selbstgewaschenen Goldflitter in Händen hält weis warum unsere Vorfahren das Gold die Sonne der Erde nannten.

Exkursionsstart

Nach einer kleinen Wanderung finden wir uns an unserem Goldwaschplatz ein. Dort erfolgt eine kleine Einführung in die Geschichte des Goldes und des Goldwaschens. Unter fachkundiger Anleitung kann dann begonnen werden das eigene Gold aus dem Sand zu waschen. Waschbänke und Waschpfannen werden gestellt. Dauer der „Expedition“ ca. 3 Stunden.

Kosten:

25 € Erwachsene

20 € Kinder bis 14 Jahren

Familien und Gruppenpreise auf Anfrage möglich

Max. 20 Teilnehmer

Teambildung und Goldwaschen

Team beim Goldwaschen

Bei der Teambildung ist es von Bedeutung, die Balance zwischen Persönlichkeit des Einzelnen, Gruppeninteresse und Thema herzustellen. Das Thema Goldwaschen löst in jedem von uns schlagartig einen kleinen Goldrausch aus. Nicht umsonst nannten unsere Ahnen das Gold die Sonne der Erde. Natürlich ist es auch von Vorteil, dass im Oberrheingraben Gold immer noch, wenn auch nur in kleinsten Mengen, zu finden ist und so das Erfolgserlebnis, nach anfänglicher Ungläubigkeit garantiert ist. Beim Goldwaschen werden die einzelnen Phasen der Teamentwicklung wie im Zeitraffer vollständig durchlaufen und das Wesen der Teamarbeit wird dabei unbewusst verinnerlicht. Die Unsicherheit jedes Einzelnen am Anfang in der Gruppe. Darauf das sich selbst positionieren wollen. Nach Anlaufschwierigkeiten lernt man die Fähigkeiten der Anderen einzuschätzen und bildet letztendlich im Idealfall das dream Team und besetzt dabei die eigene optimale Position. Da bei den ersten Goldfunden aber auch eine Abgrenzung zu Anderen stattfindet eignet sich Goldwaschen für den Prozess der Teambildung in besonderer Weise als Thema. Teamarbeit besteht nicht nur in einer Arbeitsteilung und Entlastung, sondern in einer Produktivitätssteigerung, die beim Goldwaschen messbar erfahren wird.

Termine und Kosten auf Anfrage

Jochen Schweizer Spezial

Goldwaschen
Goldwaschen

Wir freuen uns seit 2015 offizieller Partner von Jochen Schweizer zu sein.

Bei Jochen Schweizer Spezial treffen wir uns am verabredeten Ort in den Rheinauen und suchen unseren Goldwaschplatz auf. Nach einer Einführung mit Bildern der letzten Goldwäscher am Rhein, die vor über 100 Jahren entstanden sind, begeben wir uns ans Goldwaschen. Erlernt wird sowohl der Umgang mit unterschiedlichen Waschbänken wie auch das Verwaschen mit der Goldwaschpfanne. Natürlich wird es im Badischen auch am leiblichen Wohle nicht Mangeln. Am Ende wird jeder Teilnehmer bei einer Goldwäscherprüfung sein Können unter Beweis stellen und darf sein gewaschenes Gold und eine Urkunde sein Eigen nennen.

Termine:

11.03.18

18.03.18

15.04.18

29.04.18

03.06.18

17.06.18

15.07.18

16.09.18

14.10.18

21.10.18

 

 

Der Goldwäscher vom Oberrhein

DURLACH: Michael Leopold bietet Goldwäscher-Kurse an / Auf Schatzsuche in den Rheinauen

Pures Gold: Michael Leopold war erfolgreich auf Schatzsuche.

„Goldwäscher wird man nicht, um reich zu werden, sondern um das Naturerlebnis zu genießen. Das ist Abenteuer pur“. Wenn das einer wissen muss, dann Michael Leopold. Der Diplom-Geologe aus Durlach ist der Profi unter den Goldwäschern der Region.

Regelmäßig führt er Gruppen in die Rheinauen, um sich dem Goldrausch hinzugeben. Leopold steckt die Veranlagung quasi im Blut. „ Ein Ur-Großonkel von mit war selbst einmal am Klondike und ist dort ein reicher Mann geworden. Allerdings, als er damals wieder zurück in Mühlburg war, war er ein völlig anderer Mensch. Er traute niemanden mehr,“ kennt Leopold seine Familienhistorie ganz genau – und weiß, was das Edelmetall aus den Menschen machen kann. Allerdings, im Hier und Heute zumal im Badischen – ist die Wahrscheinlichkeit durch einen plötzlichen Nuggetfund völlig aus der Bahn geworfen zu werden, eher gering. „Die letzten Goldwäscher am Rhein gab es so um 1911 rum. Allerdings wurde dort in erster LinieSchwermineralsand gefördert. Das wurde in Schreibstuben genutzt, um die Tinte zu löschen. In alten Büchern kommt einem aus diesem Grund schon einmal eine Prise Sand entgegen. Damals gab´s einen Festpreis von 50 Mark – das war zu jener Zeit eine "Menge Holz", so Leopold.

Von den Goldfunden am Oberrhein konnte aber auch damals keiner wirklich leben. Lediglich Goldflitter verirrten sich von den Alpen in die oberrheinische Tiefebene. „Goldwäscher war schon damals kein Hauptberuf“, berichtet der 54 jährige über die Schatzsucher, die in der damaligen badischen Residenz vorwiegend in Daxlanden und Knielingen beheimatet waren. Nicht umsonst findet man beispielsweise in Knielingen auch eine kleine verwinkelte Straße namens Goldwäschergasse. Schon mal mit dem berühmten Rheingold in Kontakt gekommen? Leopold schmunzelt. „Das Rheingold habe ich bisher noch nicht gefunden, aber jede Menge Spaß und Ruhe. Das ist eine ganz meditative Arbeit.“

Historischer Wahrheitsgehalt der Nibelungen-Saga hin oder her, die Ruhe kann der Durlacher im übrigen gut gebrauchen. Als Unternehmensberater, Lehrbeauftragter und Dozent für Industrie und Handelskammern ist der Familienvater ständig auf Achse. Denn, Geologe ist ein sehr schöner Beruf, leider ernährt er nicht“, weiß Leopold aus Erfahrung und machte sich deshalb vor knapp 25 Jahren selbständig. 

Die Goldwäscherkurse, welche der Edelmetall-Profi beim Naturschutz-Zentrum Rappenwört, bei der Volkshochschule Wissembourg und im Schwarzwald anbietet, kann jeder besuchen. “Wir haben eine bunte Mischung: vom Kleinkind bis zum Rentner, vom Handwerker bis zum Akademiker. Der Spaß ist bei allen gleich groß - quer durch alle Schichten“, betont Leopold. Denn: Sobald der erste Goldflitter entdeckt ist, gibt es kein Halten mehr. „Da blitzt es einfach in den Augen – ob jung oder alt. Voller Stolz beäugen die Leute dann ihren Schatz. Da weiß ich, das Goldfieber hat sie gepackt“, merkt Leopold schmunzelnd an.

Michael Leopold

Anekdoten hat der badische „Mr. Nugget“ logischerweise haufenweise parat. Beispielsweise der Vater, der seinem Filius bei einer Claim-Aktion im südbadischen Sulztal dringlichst davon abhielt, diesen Unsinn mitzumachen. Aber spätestens, als der ungläubige Vater das erste Fitzelchen des glänzenden Metalls selbst in den Händen hielt, war es um ihn geschehen. „Es war dunkel, wir hatten längst die Zelte abgebrochen, da kam er mit der Autobatterie, um Licht zu machen, und machte gnadenlos weiter.“

Einen Hinweis hat der Bogenschütze und passionierte Sammler von historischem Papierspielzeug im übrigen für alle Schatzsucher parat: „Einen guten Goldwäscher erkennt man ganz einfach daran, dass er die Stelle so verlässt, wie er sie angetroffen hat.“ 

Zeitungsartikel aus : "Wochenblatt Karlsruhe"

Die neusten Goldwaschen - Nachrichten

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Gold
Gold

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